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Hutchison 3G Austria gelobt Besserung und entsendet nach Xlarge Test seine Techniker

Nach dem groß angelegten Mobilfunktest von Xlarge, besticht Anbieter „3“ mit Tatendrang. Entsprechend der laufenden Kampagne, die in TV-Werbespots „überall Empfang“ verspricht, entsendet Hutchison 3G Austria nun sein Technik Team, wie Maritheres Paul von „3“ gegenüber Xlarge bestätigt.

Demnach verspricht der Mobilfunkanbieter beispielsweise für das Sendegebiet von Landeck / Tirol Besserung. Anhaltende Störungen in der Sprachtelefonie habe man bereits lokalisieren können.

Xlarge Herausgeber Simon Polterer freut sich über den nachhaltigen Response „Wie man sieht werden unsere Tests durchaus ernst genommen. Nicht selbstverständlich, wenn Dienstleistungsunternehmen gerne einmal verschleiern, anstatt anhaltende Probleme zu beheben. Da besticht Mobilfunkter 3 eindeutig mit Servicequalität im Sinne seiner Kunden“.

Im Zentrum der Berichterstattung von Xlarge standen bisweilen die Produkte „IPhone“ und „3skypephone“. Letzteres verspricht weltweit kostenlose Telefonate via Skype, ein Service, der ausschließlich von Hutchison 3G Austria lanciert wurde.

In den kommenden Ausgaben will Xlarge seinen LeserInnen Einblick in die tatsächlich gegebene Funktionalität von DVB-H, dem digitalen Antennenfersehen via Handy, das mitunter weitere Tücken birgt, geben.

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Siehe auch: Aufgedeckt: Hutchison 3G Austria kämpft mit Fehler Dschungel
Siehe auch: 3skypephone: Innovation oder Humbug

Aufgedeckt: Ein Jahrhundert Wahrzeichen – Die Eisenbahnbrücke von Landeck

Die Landecker Eisenbahnbrücke über den Inn ist weit über 100 Jahre alt und gilt als regionales Wahrzeichen. Das Bauwerk am Beginn der imposanten Arlbergstrecke westlich des Bahnhofes Landeck wird täglich von bis zu 90 Zügen befahren.

1883/84 (siehe Foto von 1886) wurde Landeck eine wichtige Kopfstation für die Bergstrecke über den Arlberg. Rund 3000 Arbeiter, vorwiegend aus dem Trentino, waren bei der Errichtung dieses Jahrhundert Wahrzeichens beschäftigt. Am 1. Juli 1883 wurde die Strecke Innsbruck – Landeck eröffnet, im September 1884 fuhren dann die ersten Züge nach Bludenz. In Landeck entstand eines der größten Heizhäuser der Monarchie, zum Einsatz kamen eigens für die Arlbergstrecke konstruierte Dampfloks.

Während der nun angesetzten 17-tägigen Sperre sollen satte 1.660 Tonnen Stahl bewegt und die alte Stahlbogenbrücke durch eine neue Konstruktion aus Tschechien ersetzt werden. Die ÖBB lässt sich das Spektakel rund 10,5 Mio. Euro kosten, verspricht den Anrainern allerdings spürbare Verbesserungen dank Lärmschutz und Restauration der über 120 Jahre alten Viadukte.

Beim Xlarge Lokalaugenschein tummelten sich am 10. August hunderte LandeckerInnen auf der extra errichteten Aussichtsplattform. Bereits um 8 Uhr früh hätte die alte 260 Tonnen schwere Stahlbogenbrücke mit zwei Kränen angehoben werden sollen, um die Instandsetzungsarbeiten fortzusetzen. Nachdem allerdings das nötige Trägerstahlelement verloren ging, verschob sich das Vorhaben schließlich auf Montagnachmittag.

Rene Zumtobel, Unternehmenssprecher der ÖBB, sieht in der neuen Stahlbogenbrücke ein regionales Wahrzeichen für Landeck, das mit mehreren Taurusloks bereits ausgetestet habe. Die imposanten Zahlen sprechen für sich: 1.400 t Stahl (alte Brücke 260 t); Länge 63,8 m – Breite 7 m; 23,4 – 26,4 Promille Steigung Richtung Arlberg; 1000 m Lärmschutz

Unter dem Motto „Gemma Baustelle schauen“, gibt sich die ÖBB den Bürgern von Landeck gegenüber besonders kommunikativ. Eine bebilderte Schautafel veranschaulicht eindrucksvoll die einzelnen Bauphasen, und von einer Aussichtsplattform unmittelbar neben der Brücke, haben die Baustellenbesucher einen idealen Blick auf die Bauarbeiten.

Nachdem die Bahntrasse mitten durch das Stadtgebiet von Landeck führt, verspricht man sich von einem 2.500 m² umfassenden Lärmschutz, Beruhigung im umliegenden Ortsgebiet. Dazu Zumtobel »Im Zuge des Brückenneubaus wird die 60 Meter lange Stahlbogenbrücke mit einem durchgehenden Gleisschotterbett ausgestattet. Gemeinsam mit den Lärmschutzwänden, die auf einer Gesamtlänge von 1.000 Metern und einer Ansichtsfläche von 2.500 m² errichtet werden, wird es spürbar leiser. Die Lärmschutzkassetten werden im Herbst in die vorgesehenen Verankerungen eingesetzt bis zum November sollten die Arbeiten fertig sein. Bei der Bauart der Lärmschutzelemente wird der aus Altglas gewonnene Schaumglasschotter verwendet. Durch die große Außenfläche der kleinen schwarzen Schaumglasstücke wird der entstehende Lärm gedämpft und spürbar reduziert«

Bis zum November 2008 und damit zum Beginn der Wintersaison, will die ÖBB die Arbeiten gänzlich abgeschlossen haben.

Aufgedeckt: Schikanen im Oberland

In Landeck, dem Transitknoten im schönen Norden von Tirol, wohnt ein nicht mehr junges Ehepaar, Paul und Anna N. *). Sie bewohnen eine hart erarbeitete Eigentumswohnung und möchten nichts sehnlicher als ihre Pension in Ruhe verbringen zu können. Wenn man sie ließe…

Seit einiger Zeit sind Herr und Frau N. in das Visier einer zwielichtigen Figur geraten. Ein Maler aus Steyr tritt gerne als Rechtsanwalt auf, ohne Jurist zu sein, was ihm schon mehrmals Schwierigkeiten eintrug, schmückte sich früher auch mit einem Doktortitel. Er hat seine Finger in allen möglichen Geschäften und verfolgt wen immer er kann mit Klagen, Anzeigen und sonstigen Querelen, sogar auf eigenem Briefpapier seines skurrilen Vereins Juridia Justice, gegen den die Behörden nun vorgehen. In einer Entscheidung über eine seiner zahlreichen Klagen ließ eines der von ihm befaßten Gerichte keinen Zweifel daran, daß die vom Maler verfaßten Schriftsätze weder sprachlich noch grammatisch noch inhaltlich professioneller Arbeit entsprächen.

Auf das Ehepaar N. hat er es besonders abgesehen. Deren Sohn, ein Journalist, deckte bereits eine Vielzahl an strafrechtlich relevanten Tatbeständen dieses Berufsquerulanten auf, die letztlich auch zu dessen rechtskräftiger Verurteilung führten. Der angebliche Rechtsanwalt fühlte sich durch die journalistische Tätigkeit des Sohnes von Herrn und Frau N. in seinem Treiben gestört. Weil der Journalist mit seiner Familie im Ausland lebt, müssen eben seine Eltern als Zielscheibe des Grolls herhalten; so frei nach dem Vorbild der Sippenhaftung vergangener Tage.

Der Maler klagte die betagten Eltern des Journalisten auf Schadenersatz für journalistische Tätigkeit! Noch dazu beim falschen Gericht. Ein deutlicher Beweis für die Qualität seiner Juristerei. Doppeltes Pech für ihn: der Maler wurde zwischenzeitlich wegen schweren gewerbsmäßigen Betruges rechtskräftig verurteilt und sitzt gerade seine dreijährige Haftstrafe ab. Über Umwege zog er seine Klage zurück, da er als Häftling schwerlich vor Gericht erscheinen hätte können. Nun erwartet ihn nochmals der Staatsanwalt, gleichzeitig prüft das Gericht die Bestellung eines Sachwalters für ihn.

Leider kann das Ehepaar N. noch immer nicht die verdiente Ruhe genießen. Einer der engsten Mitarbeiter des Verurteilten, Dietmar Wachter (Anm.d.R.: Name nicht geändert), ist Gruppeninspektor bei der Polizei Landeck und in seiner Wohnsiedlung im Landecker Stadtteil Perjen kein Unbekannter. Nachbarn klagten bereits über verschollenes Gut aus Dachböden und Kellerräumlichkeiten, wenn sie abwesend waren und Dietmar Wachter im Hause alleine das Sagen hatte. Aus seinem beruflichen Erfahrungsschatz versorgte er den Maler regelmäßig mit Informationen und führte auf dessen Wunsch des öfteren private „Ermittlungen“ gegen das Ehepaar N. und dessen Sohn durch. Natürlich fehlte dabei auch nicht das kräftige Ausstreuen von Informationen im Ort, schließlich wirkt ein Polizist an sich doch so glaubwürdig.

Immer wieder belästigen Dietmar Wachter und einige seiner Kollegen, unter ihnen der SPÖ-Bürgermeister von Zams, Helmut Gstir, das Ehepaar N. Nicht einmal zu Weihnachten hören die Belästigungen auf, das Unwort „Stalking“ wäre wahrlich die treffendste Bezeichnung für diese Umtriebe. Wachter schiebt, wie andere Polizisten auch gern, öfters die Ausrede vor, er müßte gerichtliche Zustellungen vornehmen. Dafür ist er weder zuständig noch beauftragt. Ihm geht es darum, das Ehepaar N. unter Druck zu setzen und sie spüren zu lassen, wie mächtig doch so ein Polizeibeamter sein kann. Im November 2007 meinte Dietmar Wachter dazu vor versammelter Mannschaft, er würde Frau N. regelmäßig besuchen, er hätte „Härte“.

Dienstlich muß der Herr Gruppeninspektor eine besondere Nuß sein. Ist von ihm doch allen Ernstes die Frage aufgetaucht: „Meine Katze wurde gestern von einem Passanten als „blöder Streuner“ bezeichnet und somit auch beleidigt. Wie kann ich da rechtlich vorgehen?“ Mit voller Nennung seines Namens und seiner Adresse.

Anderes kann er besser. Ein gerichtliches Poststück, dessen Zustellung an das Ehepaar N. ihm angeblich aufgetragen worden war, wurde geöffnet, Heftklammern sorgfältig aber auffallend entfernt, das geöffnete Kuvert übergeben. Hatte Inspektor Wachter vielleicht auch den Auftrag erhalten, sich Kenntnis des Inhaltes zu beschaffen? Nun, jedenfalls kennt er ihn, bald also auch halb Landeck. Sein Kollege auf dem Polizeiposten wollte keine Auskunft erteilen und war sich nicht seiner gesetzlichen Pflicht bewußt, seine Dienstnummer zu nennen. Auch hier mangelt es offenbar an Ausbildung und Dienstaufsicht.

Die zweifelhaften Methoden des Dietmar Wachter und seiner Kollegen sollten schon längst überprüft werden. Das Büro für Interne Angelegenheiten (BIA) der Polizei scheint aber derzeit aus Wahlkampfgründen lieber an einem Vorgehen gegen den Tiroler Landeshauptmann interessiert zu sein, statt an seiner richtigen Aufgabe, Mißstände im Polizeidienst aufzuklären. Wachter und Genossen hoffen derweilen weiterhin an parteipolitischer Deckung ihrer eigenartigen Gebräuche, doch irgendwann hat selbst der beste Schirm ein paar unliebsame Löcher. Dem Staatsanwalt wird der Herr Inspektor weniger leicht entgehen können.

Unterdessen bedient sich das Ehepaar N. real existierender Juristen, in der Hoffnung, bald ruhig schlafen zu können.

*) Name von der Redaktion geändert

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