Tag Archive: Manfred Herrnhofer"

Aufgedeckt! ÖBB sperrt Denunzianten Blog von Hermine Reisinger

Seit Bekanntwerden der dubiosen Vorgänge um die Webseite einer Prostituierten, die vorgibt gegen Sexuellen Missbrauch aufzutreten, gehen die Wogen hoch. Nicht nur Staatsanwälte und Richter bekommen auf dem Denunzianten Webblog ihr Fett ab. Geradezu verharrend beschuldigt die Sozialhilfeempfängerin Hermine Reisinger unter anderem den Verein Neustart und Journalisten, die ihrer Meinung nach dem Bad Goiserer Kinderschänder-Ring angehören. Die ÖBB verbannte noch Mittwoch-Abend – nach Erscheinen der XlargE-Printausgabe – den Pöbel-Pranger aus ihren Hotspots.

Minenfeld Jugendwohlfahrt – So vernichtend fällt ausländische Evaluierung der Jugendwohlfahrt Österreich aus

Sie kommen aus schwierigen Verhältnissen, so lautet zumeist der Tenor um Kinder, die nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen dürfen. Die Alternativen der österreichischen Jugendwohlfahrt zeigen immer noch die bevorzugte Tendenz zum Fremdplatzierungsmodell. Während Experten der ambulanten Familienhilfe durchaus Chancen einräumen, reißen Jugendämter vorschnell Kinder aus ihrer gewohnten Bezugsumgebung.

Knalleffekt um Anklage gegen Journalisten: XlargE Ikone Stephan Pfeifhofer zitiert Innenministerin in Zeugenstand

Am 6. Oktober findet das am Landesgericht Klagenfurt laufende Strafverfahren, gegen den ambitionierten Enthüllungsjournalist und Geschäftsfsführer der Grind Media Verlagsgruppe, Stephan Pfeifhofer,  seine Fortsetzung. Dem aus Tirol stammenden 33-jährigen wirft Staatsanwältin Sandra Agnoli gewerbsmäßigen Betrug und Verleumdung von Beamten vor. Kern des Anstoßes waren jahrelange Recherchen und Berichte um Jugendamtsmitarbeiter sowie Polizeibeamte.

Seit Juni verhandelt Manfred Herrnhofer eine Latte Vorwürfe, die bisweilen klare Tendenzen zeigen lassen. Der Vizepräsident von Österreichs sozialistischer Richtervereinigung saß Pfeifhofer bereits Ende August 2006 gegenüber. Damals trat Stephan Tiefenbacher alias Pfeifhofer in seiner Paraderolle als Vertrauensperson auf. Zuvor musste Manfred Herrnhofer mitansehen, wie eine erst 14-jährige zierliche Zeugin von Staatsanwältin Z. im Zeugenstand tätlich attackiert wird. Die unter Alkoholproblemen leidende Anklägerin arbeitet heute nicht mehr für die Staatsanwaltschaft Klagenfurt. Die Folge: Der Oberste Gerichtshof ordnete unverzüglich eine neuerliche Einvernahme des Mädchens an – wieder durch Richter Manfred Herrnhofer.

Die Umstände, weswegen Stephan Pfeifhofer mit Betrugsvorwürfen kämpfen muss, erläutert sein Verteidiger Philipp Tschernitz in einer Stellungnahme an das Landesgericht Klagenfurt: Geschäfte mit Internetserver, eBay und dem ehemaligen Firmenpartner M. riefen eilig Polizisten auf den Plan, die ihre persönlichen Fehden nicht schnell genug ausleben konnten.

Jetzt will Pfeifhofer Innenministerin Maria Fekten als Kronzeugin in den Zeugenstand zitieren, als Beweis dafür, dass das Innenministerium über anhaltende Missstände im Landespolizeikommando Tirol und konstruierte Anzeigen gegen ihn längst Bescheid wusste, aber nichts unternahm.

Ein weiterer Knalleffekt könnte der Anklägerin bevorstehen, wenn Stephan Pfeifhofer die Zeugenaussagen der bisher Befragten zu widerlegen beginnt.

Stephan Pfeifhofer ortet unterdessen Packelei und System hinter der Anklageschrift gegenüber Xlarge: „Wir stehen unter einem guten Stern, das uns nicht zuletzt von den jüngsten Kritiken um die Pressefreiheit in Österreich bestätigt wird. Die Kriminalisierung von Journalisten hat in Österreich offenbar oberste Priorität, denn niemand ist bereit Fehler in den eigenen Reihen zuzugestehen. So darf es nicht verwundern, wenn kriminelle Szenefiguren auf meinen Akt im Landesgericht Klagenfurt uneingeschränkt Zugriff haben. Das Ergebnis sieht man anhand der Internetveröffentlichungen eines Berufsquerulanten aus Oberösterreich, der sich mit meiner Berichterstattung über sein buntes Treiben nicht einverstanden erklärte. Jetzt will man mit Hilfe der Staatsanwaltschaft Klagenfurt zur Diskreditierung schreiten. Da schreckt offenbar niemand vor unsympathischen Kuhhandel zurück“.

Praktiken der Jugendwohlfahrt

Das Desaster nimmt seinen Lauf! Nicht erst seit den aktuellen Enthüllungen um das August-Aichhorn-Heim in Wien, beschäftigen die sogenannten „Freien Träger der Jugendwohlfahrt“ Medien und Staatsanwalt gleichermaßen.

Auf den ersten Blick mögen die „Kinderschützer“ von eigenen Gnaden viel Gutes tun. Sie retten kleine Kinder aus den Fänger unbelehrbarer Eltern. Viele Kinder aber stürzten die in Personalnot befindlichen Sozialarbeiterinnen in ein Desaster mit schwerwiegenden Folgen.

Auch wenn Betreiber-Persönlichkeiten, allen voran Brigitte O. aus Moosburg, mit Anzeigen nach § 297 StGB (Verleumdung) versuchen Medien bzw. unabhängigen Journalismus zu kriminalisieren, stehen sie jetzt selbst im Licht der Strafverfolgungsbehörden.

Den betroffenen Kindern hilft die jüngste Bereitschaftswelle der Kritiker wenig. Dem System aber könnten neue Strukturen zumindest nachhaltig helfen. Solange die Lohnempfänger auf sich schauen und ihre Auftraggeber weder politisch noch inhaltlich umdenken, wird sich jedenfalls nichts ändern.

Die momentanen Praktiken der Jugendwohlfahrt jedenfalls sind keine plausible Entschuldigung für das Leid der betreuenden Kinder. Wir Medienmacher werden uns nötigenfalls vor Gericht gegen Kriminalisierung erwehren, die betroffenen Kinder hingegen bleiben selbst dort wehrlos.

XLARGE: Gegendarstellung zu dubiosem Österreich-Artikel

Das von Wolfgang Fellner immer wieder in den Schlagzeilen befindliche Medium „Österreich“ gerät erneut an die Grenzen zulässigen Journalismus. Am 22. April 2010 versuchte eine Reporter vom Prozess rund um Enthüllungsjournalist Stephan Pfeifhofer aus dem Landesgericht Klagenfurt zu berichten – engagiert von einem Ex-Knacki aus Steyr, der aufgrund mehrerer Medienberichte gegen ihn jetzt auf Rache sehnt.

Prompt verwies Richter Manfred Herrnhofer, bekannt als Vizepräsident der Österreichischen Richtervereinigung und Mediensprecher am Landesgericht Klagenfurt, den eifrigen Reporter des Gerichtssaales.

Ohne Einhaltung der journalistischen Sorgfaltspflicht berichtet die Tageszeitung Österreich nunmehr vom „Monsterprozess gegen einen Serien-Betrüger“. Wir veröffentlichen im Sinne des öffentlichen Interesses und der journalistischen Ausgewogenheit die Gegendarstellung von Journalist Stephan Pfeifhofer.

Stephan Pfeifhofer begehrt den Abdruck nachstehender Gegendarstellung:

Sie schreiben in der Kärnten-Ausgabe der Tageszeitung „Österreich“ vom 23.04.2010 unter der Headline: „Monsterprozess gegen Serien-Betrüger“, mit der Überschrift: „Landesgericht Klagenfurt verurteilte falschen Sozialarbeiter und Journalisten“, einschließlich Beisatz zum Bildnis von Stephan Pfeifhofer: „Stephan P. brachten seine wichtigen Beweise wenig“, dass Stephan Pfeifhofer Psychologe, Sozialpädagoge, Sozialarbeiter sei, und bei mehreren Medien als professioneller Journalist in Erscheinung trat. Weiters schreiben Sie: „Nicht nur das: Nebst so mancher selbsternannter Berufsqualifikation hat der pfundige gebürtige Tiroler noch eine Menge anderer Vergehen auf dem Kerbholz.“

Das ist in dieser Darstellungsweise unwahr. Wahr ist vielmehr, dass Stephan Pfeifhofer vor dem Landesgericht Klagenfurt nicht als „falscher Journalist“, „Psychologe“, „Sozialpäda-goge“ oder „Sozialarbeiter“ verurteilt wurde. Das Auftreten von Stephan Pfeifhofer, als Mit-glied journalistischer Berufsverbände, in seiner beruflichen Tätigkeit als Journalist gegen-über mehreren Medien, erfolgt(e) stets rechtmäßig – auch gegenüber der Mediengruppe „Ös-terreich“ GmbH mit Honorarnote vom 16. September 2008. Das Auftreten als „Psychologe“, „Sozialpädagoge“ oder „Sozialarbeiter“ erfolgte ausschließlich im Rahmen investigativer Journalismusarbeit. Richtig ist ferner, dass Stephan Pfeifhofer vor dem Landesgericht Kla-genfurt am 22.04.2010 keine Beweise hinsichtlich mehrerer SMS an Mitarbeiter der Jugend-wohlfahrt, zweier Betrugsdelikte in Summe von ca. Euro 500,00 und dem Erstellen eines fal-schen Dienstausweises vorbrachte, und ausschließlich ein Geständnis vom 17.01.2007 – ge-genüber Beamten des LKA Kärnten – aufrecht hielt. Die von Stephan Pfeifhofer recherchier-ten Beweise in Zusammenhang mit gesetzeswidrig handelnden Behördenmitarbeitern und Polizisten, liegen seit Oktober 2009 bei verschiedenen Strafverfolgungsbehörden auf.

Wie gegenüber Xlarge zu erfahren war, behält sich der heute 33-jährige Tiroler eine Beschwerde beim Medienrat und ein Medienstrafverfahren gegen die Mediengruppe „Österreich“ GmbH von Wolfgang Fellner vor.

Impressum | Kontakt | Sitemap

BlitznewsSteirerblattXeleon.TVWhats Up TV