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Gerichts-Posse um Behördenkritiker! So soll Landesbedienstete einem Journalisten übel nachgeredet haben

Die Meinungsverschiedenheiten an der Bezirkshauptmannschaft Bruck-Mürzzuschlag währen bereits länger. Seit 2009 liefert sich Bezirkshauptfrau Gabriele Budiman ein mehr als fragliches Hick-Hack mit Investigativ-Ikone Stephan Pfeifhofer. Der gebürtige Tiroler eilte 2009 einer Mutter zu Hilfe, die sich im Streit mit dem Mürzzuschlager Jugendamt um Claudia Haider ungerecht behandelt fühlte. Als Pfeifhofer im März 2009 es wagte einer Tagsatzung im Sorgerechtsstreit beizuwohnen, eskalierte das Verhalten der verantwortlichen Sozialarbeiterinnen mit wüsten Beschimpfungen in behördeninternen Emails.

Polit-System gegen Ester & Enrico

Ester und Enrico mussten trotz der Warnungen vieler Nachbarn sterben. Die verantwortliche Sozialarbeiterin hat offensichtlich zu wenig recherchiert. Vielleicht hätte sie besser Rücksprache bei ihrer Kollegin Michi Bannhofer (SPÖ) halten sollen. Die geübte Rechercheurin kennt den Umgang mit Warnungen aller Art. Während in Mürzzuschlag vor eifrig kritischen Akteuren zu warnen ist, die mitunter Unregelmäßigkeiten aufdecken könnten, kämpft die Bezirkshauptmannschaft Judenburg jetzt öffentlich um ihren Ruf.

Eigentlich sollte die Jugendwohlfahrt das Kindeswohl im Auge haben. In den nächsten Tagen werden zahlreiche Medienmeldungen das Problem konkretisieren: Personalmangel, kein Geld, immer mehr Fälle. Pro Juventute schreibt im aktuellen Newsletter: Immer häufiger ersuchen uns die Jugendämter um die Aufnahme weiterer Schützlinge.

Richtig! Die Fälle in denen politisch korrekte Handlungen erwartet und betriebswirtschaftliche Haltungen erfüllt werden müssen, dürfen Jugendämter nicht aus der Reihe tanzen. Für Ester und Enrico sah das Polit-System keine das Leben erhaltende Maßnahmen vor. Wir sahen nix, wissen wussten nix, kommt eben besser an.

Polit-System gegen Ester & Enrico eben – oder – Luca bekommt Verstärkung. In beiden Fällen mussten Kinder wehrlos ihr Leben lassen.

TOTE KINDER: Bezirkshauptmannschaft Judenburg reagierte trotz massiver Warnungen nicht

Bei einem Wohnhausbrand in Judenburg (Steiermark) musste die sechsjährige Ester und ihr zwei Jahre älterer Bruder Enrico qualvoll sterben, weil ihre Mutter das eigene Heim in Schutt und Asche legen wollte – aus Wut und Frust. Dem Unglück vorausgegangen waren Auseinandersetzungen der Eltern, da die Mutter der Kinder seit Jahren ein Alkoholproblem hat.

Die Abteilung Jugendwohlfahrt der Bezirkshauptmannschaft Judenburg war seit Monaten mit der Familienbetreuung befasst. Auslöser sei eine Auseinandersetzung zwischen den Eltern und in Folge eine polizeiliche Schlichtung gewesen. Jetzt kritisieren Nachbarn das mangelhafte Einschreiten der Behörde. Entgegen den Behauptungen der Bezirkshauptmannschaft Judenburg wären die Kinder stets verwahrlost gewesen. Einen Grund die Kinder der Mutter zu entziehen, sah die Jugendwohlfahrt nicht.

Patricia Göller, die in mehreren Fällen Eltern beisteht, deren Kinder unrechtmäßig abgenommen wurden, ortet auch in diesem Fall System. „Ich denke Kinder werden willkürlich abgenommen, wenn womöglich Geld von den Eltern zu holen ist, und natürlich ein geeigneter Heimplatz zu besetzen wäre“. So kennt Patricia Göller einen Fall aus Mürzzuschlag (Steiermark), der von Michaela Bannhofer betreut wird. Die Sozialarbeiterin aus Wartberg an der Mürz ist seit Jugendjahren der Sozialdemokratie verschrieben und erhoffte sich 2008 einen Platz im Nationalrat. In der Bezirkshauptmannschaft Mürzzuschlag aber kennt man bis heute nur einen Fall von sozialer Enthärtung.

Acht Jahre lang versorgte Brigitte Levan (Name von der Redaktion geändert) ihre Tochter vorbildlich. Selbst während der Scheidung kooperierte die dreißigjährige anstandslos mit der Jugendwohlfahrt, die sich schließlich im Obsorgeverfahren für die Mutter aussprach. Der für ihr Kind zuständige Volksschuldirektor wusste in einer schriftlichen Stellungnahme keinerlei Beanstandungen zu berichten. Rund sechs Jahre später wollte die neue Sozialarbeiterin Michaela Bannhofer (SPÖ), als Nachfolge ihrer Kollegin T., von alle dem nichts mehr wissen und verbrachte das Kind – unter Vorspiegelung einer Gefahr in Verzug Maßnahme nach § 215 ABGB – spät in der Nacht von Mürzzuschlag nach Klagenfurt. Das Bezirksgericht Mürzzuschlag wirft der Mutter – unter Anleitung der Sozialarbeiterin – vor sie könne dem Kind keine Autonomie bieten.

Während in Judenburg zwei Kinder unter den Augen der Jugendwohlfahrt starben, schickt die Jugendwohlfahrt des Landes andere Kinder unnötigerweise ins Heim. Die Nachbarn von Ester (6) und Enrico (8) sind fassungslos und bringt es Renate Zechner, eine Nachbarin der Familie, auf den Punkt „Keiner hat etwas gesehen oder gehört, das ist in diesen Fällen immer so“.

Unterdessen ist Sozialarbeiterin Michaela Bannhofer (SPÖ) vergnügt mit ihrer Partei befasst. In den diversen „Social Networks“ zeigt die adrette Vorsitzende der Jungen Generation Steiermark ihr „Party-Face“. Verständlich, dass die 29-jährige noch keine eigenen Kinder hat, aber über fremde grundlos entscheidet. Ester und Enrico haucht dieser Umstand jedoch kein Lebenszeichen mehr ein – sie bleiben der Gesellschaft als Sternenkinder in Erinnerung.

Pikantes Detail am Schluss: Michaela Bannhofer (SPÖ) zeigte im März 2009 ihre Bestürzung über die neue Vertretung von Brigitte Levan in diversen „Interna-Emails“ auf, nachdem die Mutter Rat bei Patricia Göller fand, die wiederum ihrerseits an ein erfahrenes Vertreterteam vermittelte. Ihre Rechercheergebnisse, teils aus dem Internet, berichtete Michaela Bannhofer (SPÖ) unverzüglich jener Heimbetreiberin, die für das Kind von Brigitte Levan bis heute Pflege und Erziehung wahrnimmt. Auslöser war das Erscheinen der neuen Vertretung von Brigitte Levan bei einer Gutachtenserörterung im Bezirksgericht Mürzzuschlag. In Folge war man sowohl in der Steiermark als auch in Kärnten derart nervös, dass die neue Vertretung sogleich mit einem dubiosen Verein aus Kärnten assoziiert wurde und Gesprächsthema innerhalb der Sozialarbeit Kärnten war. Für Patricia Göller abschließend ein klares Signal „Man will natürlich keine Kritiker, um den eigenen Ansichten in Ruhe Nachdruck zu verleihen. Schließlich muss der massive Druck auf unbescholtene Mütter und das gut funktionierende Geschäftsmodell erhalten bleiben“.

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