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Minenfeld Jugendwohlfahrt – So vernichtend fällt ausländische Evaluierung der Jugendwohlfahrt Österreich aus

Sie kommen aus schwierigen Verhältnissen, so lautet zumeist der Tenor um Kinder, die nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen dürfen. Die Alternativen der österreichischen Jugendwohlfahrt zeigen immer noch die bevorzugte Tendenz zum Fremdplatzierungsmodell. Während Experten der ambulanten Familienhilfe durchaus Chancen einräumen, reißen Jugendämter vorschnell Kinder aus ihrer gewohnten Bezugsumgebung.

Desaster Jugendwohlfahrt: Sozialpädagogen im Nebel

Viele tausend österreichische Kinder sind bekanntlich zwangsweise in Erziehungsheimen untergebracht, oft beschönigend, aber nichtsdestotrotz unzutreffend »Wohngemeinschaft« genannt. Vereine wie SOS Kinderdorf, Pro Juventute, Volkshilfe verdienen pro Monat und Kind 4-5000 Euro, plus Zulagen. Ein sehr lukratives Geschäft also, die Jugendwohlfahrt ist bestrebt, den Befüllungswünschen der Heime jederzeit nachzukommen; wie jüngst im Fall Haaser genügt eine erfundene Meldung – und schon steckt ein Kind im Heim. Das Aufsichtspersonal, früher Erzieher genannt, wird nun als „Sozialpädagogen“ geführt. Die Methoden änderten sich nicht.

Zwar sollte eine Fremdunterbringung nur zur unmittelbaren Abwendung einer akuten Gefahr stattfinden, und auch nur soweit und so lange, als kein gelinderes Mittel möglich ist. Um diese Einschränkungen schert sich die Jugendwohlfahrt nie; diese jeder Kontrolle entbehrende Behörde schaltet und waltet, wie sie will. Im Wissen, daß Pflegschaftsverfahren oft jahrelang hinausgezögert werden, damit die Heime keine finanziellen Einbußen erleiden. – Leider waren bisher politisch die Forderungen nicht durchsetzbar, Richtern die Einhaltung von Arbeitszeiten aufzutragen und Pflegschaftsverfahren zu befristen.

Der Verein Pro Juventute wirbt damit, Kindern, welche im Auftrag des Jugendamtes ihrem häuslichen Umfeld entzogen werden, ein Zuhause und die Chance auf eine gesunde Entwicklung zu geben. Denn, so der kalte Geschäftszweck: „Pro Juventute ist die führende Marke für soziale Kinder- und Jugendpädagogik in Österreich.“ Geht es noch deutlicher? In der Kindervermarktung hat Pro Juventute lange Tradition. Denn zwischen 1926 und 1973 raubten das Kinderhilfswerk »Pro Juventute«, das mit staatlichen Geldern unterstützt wurde, und das von Pro Juventute 1926 gegründete Hilfswerk »Kinder der Landstraße« 3000 Kinder aus jenischen Familien. In der Schweiz sollte die jenische Kultur zerstört werden, die als minderwertig und krank betrachtet wurde. Man wollte die „Vaganten“ zur Seßhaftigkeit zwingen (zit. 3Sat).

Doch nicht alle scheinen diese geschäftsmäßige Entwicklung unter Zwang und durch Einsperren als gesund zu empfinden. Ein aktueller Fall läßt aufhorchen.

Pro Juventute unterhält in Golling das Heim »Leuchtsturm«. Ein sehr passender und dem Hintergrund angemessener Name. Nach offenbar erheblichen Quälereien und schon einem früheren Selbstmordversuch flüchtete vor einigen Tagen ein 13-jähriger Insasse des Heims, fuhr nach München, versuchte dort, in Kontakt mit Medien zu kommen, um die Mißstände im Heim hinauszuschreien, und warum er denn nicht endlich zur Mutter zurück dürfe. Denn das ist schon einem Kind klar: österreichische Medien sind angewiesen, über die Brutalitäten der Jugendwohlfahrt und ihrer Kinderkäfige zu schweigen.

Keine Chance für den Buben. Nach ihm wurde wie nach einem Verbrecher gefahndet. Die Polizei griff ihn auf, Jugendamts-Mitarbeiter führten ihn aus München ab und brachten ihn ins Heim zurück. Einen teuren „Markenartikel“ kann man nicht so einfach frei laufen lassen. Nach den Schilderungen des Kindes ist es unschwer auszumalen, welche Strafen ihn dort erwarten. Alles nach dem Credo: „Pro Juventute – Aus Freude am Leben“.

Ein 13-jähriger im Heim? Geht einfach. Die Jugendwohlfahrt sucht gezielt Eltern aus, meist allein erziehende Mütter, von denen wenig Gegenwehr zu erwarten ist. Denen wird das schwere (und kaum überprüfbare) Verbrechen zur Last gelegt, nicht ausreichend erziehungsfähig zu sein. Die Strafe dafür ist in vielen Fällen, das Kind bleibt bis zur Volljährigkeit im Heim. Unter der Aufsicht von Sozialpädagogen, deren Erziehungsfähigkeit niemand prüft. Laut Anwalt der Mutter gebe es in diesem Fall ein Gutachten, das den Vorwurf weitgehend widerlege. Wird aber wenig bringen, denn die Jugendwohlfahrt ist nicht dafür bekannt, Kinder freiwillig aus Heimen freizugeben. Die könnten ja quasi „aus der Schule“ plaudern. Natürlich würde das jeweilige Heim auch eine Einnahmsquelle verlieren, dagegen wehren sich Heime in der Regel allerheftigst.

Pro Juventute empört sich, gegen den Verein werde öffentlich Stimmung gemacht. Richtig so. Die Jugendwohlfahrt und ihre Heimindustrie gerät immer mehr in den Blickwinkel der Öffentlichkeit, kann nicht mehr alles im Verborgenen treiben. Vielleicht irgendwann auch einmal in jenen der Justiz. Denn eines macht (nicht nur) in diesem Fall nachdenklich: Weshalb prüft die Justiz nicht Mißhandlungen von Kindern, durch die Jugendwohlfahrt und in Kinderheimen? Bei der Blindheit unserer Politiker ist dagegen die zweite Frage überflüssig: Weshalb haben diese Heime betreibenden Vereine das Spendengütesiegel? Wo sie doch an ihren Insassen bestens verdienen. Allein Pro Juventute rund 10 Millionen Euro im letzten Jahr, aus öffentlichen Geldern.

Auf die naheliegendste Idee – Probleme in Familien anders als durch Einsperren von Kindern zu lösen, kommt ohnehin niemand. Alles andere würde nämlich das einträgliche Geschäft der Kinderheim-Industrie stören.

Amtlicher Größenwahnsinn – Wie das Jugendamt in Familien Schicksal spielt

Immer öfter spielt die Jugendwohlfahrt Schicksal, holt Kinder gegen den Willen der Eltern aus ihren Familien. Sie müssen sich dafür nicht rechtfertigen, denn eine Kontrollinstanz gibt es nicht. Ein neuer Verein will dem Größenwahnsinn „Jugendwohlfahrt“ nun entgegentreten. Wie entrechtete Väter sich in Vereinen konstituieren, treten nun geprellte Eltern auf den Plan.

Eigentlich wären es die Jugendämter und ihr Fachpersonal, das dafür Sorge tragen müsste, dass Eltern wieder in der Lage sind für ihre Kinder selbst zu sorgen. Das sieht auch Anna K. (Name von der Redaktion geändert) so. Seit mehr als drei Jahren kämpft sie um ihre Tochter, die 6 Autostunden von ihr in einem Kinderheim untergebracht ist. Auslöser der behördlichen Querelen war die Verurteilung ihres Ex-Mann wegen Besitz von Kinderpornografie. Der Mutter unterstellte die Bezirkshauptmannschaft fehlende Distanz zum Täter und mangelnde Erzziehungsfähigkeit ihres Kindes. Doch sechs Jahre vor Abnahme ihrer heute 10-jährigen Tochter, bescheinigte noch die selbe Behörde der Mutter die Fähigkeit alleine für ihr Kind sorgen zu können. Das führte schließlich zu einer alleinigen Obsorge der Mutter.

Anna K. trennte sich vor mehr als einem Jahr von ihrem Mann, bezog eine neue Wohnung, investierte mehrere Tausend Euro in das  neue Heim, um endlich die Voraussetzungen für eine Rückkehr ihrer Tochter „behördengerecht“ zu machen. Das Jugendamt interessieren die Bemühungen der 30-jährigen nicht. Man beruft sich auf das familienpsychologische Gutachten, wonach die Kindesmutter erst mittels Therapie wieder die Fähigkeit zum Erziehen des eigenen Kindes erlangen soll. Unterstützung bietet die Jugendwohlfahrt freilich keine. Stattdessen veröffentlichen die Verantwortlichen ein Foto des Kindes für Werbezwecke im Internet. Schließlich soll das betreuende Kinderheim gut wegkommen.

Nach den Vorfällen in Bad Mitterndorf kein Wunder, denn ähnlich der Pro Juventute Einrichtung, musste sich auch das Kinderheim im Fall Anna K. Vorwürfe gefallen lassen. Sogar die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen ein – ohne erkennbares Ergebnis.

So wie Anna K. ergeht es vielen Eltern, die sich im Netz des behördlichen Größenwahn gefangen sehen. Anlässlich einer Tagung meinte der für Kärnten verantwortliche Soziallandesrat Christian Ragger (FPK) „Das Ziel ist es nicht, den Eltern ihre Kinder wegzunehmen, sondern vielmehr die Familien wieder zusammenzuführen“. Davon spüren viele Eltern nichts, weiß Florian Meiser, ehemaliger Sozialarbeiter und Mitbegründer des neuen Vereinskonzepts „Wir wollen nicht die Betroffenen selbst auf das Problem hetzen, sondern aus einer Gruppierung von fachlich versierten Personen heraus Lücken aufzeigen und Kontrolle üben. Betroffene Eltern können uns sozusagen auch als unabhängige Ombudsstelle kontaktieren“.

Voraussichtlich ab 2011 will Meiser und sein Team an die Öffentlichkeit treten. Bis dahin sei man mit umfassenden Vorbereitungsarbeiten eingedeckt. Mit politisch motivierten Äußerungen, die unter anderem von Christine Gachler-Andreasch (SPÖ), Leiterin der Jugendwohlfahrt in Kärnten, suggeriert werden, wonach die Elternarbeit wichtig sei, um den betroffenen Kindern und Jugendlichen irgendwann eine dauerhafte Rückkehr in ihre Familie zu ermöglichen, damit kann Meiser schon jetzt nichts anfangen „In den meisten Fällen erfolgt keine Elternarbeit. In Kärnten leben derzeit mehr als 600 Kinder und Jugendliche in Heimen. In zwei Drittel der Fälle warten Eltern vergebens und sehen sich mit einem jahrelang andauernden Kampf um ihr Kind konfrontiert“.

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Ausgabe November!

+ Die pikanten Lehren aus Bad Mitterndorf

Allmacht der Behörden

Die Misshandlungsvorwürfe in Bad Mitterndorf (Steiermark), behördliche Zwangsauflösung einer Familie im Bezirk Voitsberg (Steiermark), die Allmacht der Behörden schlägt immer wieder auf Kindesrücken zu – bemerkenswert oft im Bundesland Steiermark.

Seit Jahren fordert die Jugendwohlfahrt in Österreich mehr Personal, Geld und ein neues Gesetz. Der Missbrauchsfall in Bad Mitterndorf hat uns aber gelehrt, dass weder Geld, Personal, geschweige denn ein neues Jugendwohlfahrtsgesetz etwas hätte bewegen können. Die betroffene Einrichtung Pro Juventute versucht sich stattdessen in Schadensminimierung, um verschreckte Spender nicht zu vertreiben. In Voitsberg zwingt die Bezirkshauptmannschaft Mutter und Kind die Familie zu verlassen, nachdem ein Nachbarn das Kind angeblich missbraucht haben soll – keine Anklage.

Die Allmacht der Behörden und allen voran die feminine Volksfürsorge, vermittelt uns nicht nur im Augenblick ein trügerisches  Bild. Die Hilflosigkeit zeigt deutlich, wie angekratzt das Image der Kindeswohl Hüter in Wirklichkeit ist. Wer sie allerdings kritisiert, muss mit empfindlichen Schlägen rechnen. Vielleicht wäre es jetzt an der Zeit die Allmacht der Behörden zu entschärfen, und nach den jüngsten Widersprüchlichkeiten nicht einfach nur zur Tagesordnung zurückzukehren.

Pflegeeltern des Schreckens: Qualen in Familienwohngruppe nach Jahren aufgeflogen

Seit 1. September 2010 ringt Emanuel Freilinger von Pro Juventute um den Ruf seiner Organisation. Immerhin ist der private Jugendwohlfahrtsträger auf Spenden angewiesen, um Investitionen wie auch Instandhaltungen seiner Einrichtungen zu finanzieren. Das ausgerechnet in Bad Mitterndorf, einer Tourismushochburg in Mitten der Steiermark, über Jahre hinweg Kinder gequält und vernachlässigt wurden, bekommt Pro Juventute freilich nicht gut.

Am Donnerstag macht die „Kleine Zeitung“ publik was bereits viele im Ort wussten. Selbst am Stammtisch sprachen die Bürger von Bad Mitterndorf über das sadistische Treiben von Gundula H., ihrem Gatten und einer Pädagogin. Eine Nachbarin führte genau Buch und wusste bemerkenswerte Details. So standen Barfuß-Strafe und Essensentzug bei Heimleiterin Gundula H. genauso auf der Tagesordnung, wie das Verspeisen von Zitronen und Regenwürmern. Wer nicht spurte, musste sogar barfuß – nur mit Pyjama bekleidet – in den kalten, dunklen Keller.

70 Euro für Sadismus vom Amt

Den praktizierten Sadismus ließen sich die „Profi-Pflegeeltern“ vom Amt gut bezahlen. Immerhin flossen rund 70 Euro pro Tag und Kind in die Tasche der – quasi besseren – Ersatzeltern. Die Kinder, vom Jugendamt aus ihren Familien gerissen, spürten davon wenig  außer, wenn die Kontrolleure kamen. So auch als Emanuel Freilinger, Geschäftsführer von Pro Juventute einmal auf Besuch war. „Sie haben mich zum Essen eingeladen. Man konnte den Kindern äußerlich einfach nichts anmerken“, sagt Freilinger im Gespräch mit XlargE. Doch wer hörte sie, die lauten Kinderschreie, wenn zur Strafe barfuß im Schnee eine Viertelstunde ausgeharrt werden musste.

Mitarbeiterin erhob vor einem Jahr schwere Vorwürfe

Eine Mitarbeiterin will bereits vor einem Jahr die Verantwortlichen von Pro Juventute kontaktiert haben –  ohne Erfolg. Bis hin zum Betriebsrat habe man die couragierte Pädagogin ignoriert, heißt es in der „Kleinen Zeitung“. Die Folge war eine Kündigung wegen Dienstpflichtverletzungen.

Für Patricia Göller, deren Initiative betroffene Eltern in Auseinandersetzung mit der Jugendwohlfahrt begleitet, nichts neues. „Wer Vorwürfe erhebt, bekommt selten Gehör, und wenn flattert ein Schreiben der Rechtsabteilung in den Briefkasten. Wer will da schon das Schweigen brechen. Es heißt ja das sind gute Organisationen. Plötzlich hört man von Missbrauch bei SOS Kinderdorf und Pro Juventute. Dann wird beschönigt und die Schuld auf jene geschoben, die angeblich über Jahre geschwiegen haben“.

Nachbarn hätten nicht schweigen dürfen

Das kritisiert auch Emanuel Freilinger im Gespräch mit XlargE „Wir fragen uns jetzt warum über Jahre hinweg nie jemand von den Nachbarn etwas gemeldet hat. Jetzt wo die Medien alles veröffentlichen, schießt man gegen uns“. Konfrontiert mit jener Mitarbeiterin, die bereits vor einem Jahr Alarm schlug, meint Freilinger „Ich wusste davon nichts. Natürlich werden wir im Rahmen der Aufarbeitung auch dem nachgehen“. In jenem Tagebuch, das eine Nachbarin über drei Jahre hinweg penibel geführt und im heurigen Sommer einem Wiener Urlauber überließ, der schließlich den Fall ins Rollen brachte, sei aber laut Informationen von XlargE eine Mitarbeiterin erwähnt, die Auskunft geben könne.

Inzwischen nahm das Landeskriminalamt Steiermark die Ermittlungen auf. Die betroffenen fünf Kinder leben seit Anfang September in einer neuen Wohngruppe in Bad Mitterndorf. Für Patricia Göller nur bedingt eine Lösung mit Beschönigungspolitik „Ich bin ja froh wenn die Kinder aus der Hölle geholt wurden. Aber trotzdem, sie leiden in der Fremdunterbringung auch weiterhin, werden noch mehr traumatisiert, könnten vielleicht heim zu ihren leiblichen Eltern. Alles das wird ihnen verboten, denn man will am System ja nicht kratzen, die leiblichen Eltern nicht wirklich miteinbinden. Am Ende warten die armen Kinder wieder vergebens auf eine Rückführung in ihre Herkunftsfamilie“.

Emanuel Freilinger betont unterdessen gegenüber XlargE, man wolle die Kontrollmechanismen verbessern und arbeite seit mehreren Jahren an entsprechenden Effizienz-Projekten. Das im konkreten Fall keine Anzeichen spürbar waren, führt Freilinger auch auf eine Art „Stockholm-Syndrom“ bei den Kindern zurück „Sie müssen verstehen, dass es für die Kinder schon ganz normal und Bestandteil im Alltag war, dass sie diesen Qualen ausgesetzt waren“.

Das schon früher einmal die Schule eines der betroffenen Kinder Alarm schlug, nachdem von anderen Kindern die Schuljause gestohlen wurde, gibt auch Freilinger zu denken „Damals unternahmen wir alle Möglichkeiten der Aufklärung des Vorfalls, bis hin zu einem runden Tisch. Den Kindern unserer Einrichtungen steht eine unabhängige Kinder- und Jugendbeauftragte zur Verfügung. Welche weiteren Möglichkeiten wir für die Zukunft schaffen können, wird noch zu erarbeiten sein. Aus dem Fall in Bad Mitterndorf müssen wir aber unsere Lehren ziehen“.

Pikantes Detail am Rande: Trotz Behauptungen von Jugendamt Mitarbeitern, wonach mehrmals pro Jahr Einrichtungen der Jugendwohlfahrt kontrolliert werden, war im Fall der Bad Mitterndorfer Familienwohngruppe nur alle fünf Jahre vom Amt der Steiermärkischen Landesregierung kontrolliert worden. Der nächste Kontrolltermin wäre für Herbst 2010 vorgesehen gewesen.

Ironie am Schluss: Im Telefonbuch scheint Gundula H., die mit ihrem Mann Michael und Pädagogin Martina Sch. ihre Schützlinge über Jahre hinweg gequält haben sollen (es gilt die Unschuldsvermutung) nach wie vor als Inhaberin des Telefonanschluss der Familienwohngruppe Bad Mitterndorf auf. Emanuel Freilinger war froh mit dem Hinweis von XlargE konfrontiert worden zu sein. „Selbstverständlich werden wir das sofort ändern lassen“, meint Emanuel Freilinger von Pro Juventute abschließend.

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Siehe auch: Skandal Kinderheim aufgedeckt

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