Tag Archive: Staatsanwaltschaft Innsbruck"

Causa Andrea Juen: Gerichtsvorsteher Wolfgang Besler klagt Video ein

In die zweite Runde geht heute am Landesgericht Innsbruck vor Richterin Martina Kahn jener Prozess um ein YouTube Video, der bereits am 27. Juni seinen Auftakt nahm und vertagt wurde. Die Dokumentation eines Außerferner Filmemachers zeigt den Schlusspunkt in der viel erwähnten Causa Juen – die Zwangsräumung der Juen Immobilie in Arzl im Pitztal – XlargE berichtete ausführlich. Das Prozessprogramm heute ist umfangreich und soll über neun Stunden im Schwurgerichtssaal verhandelt werden, obwohl laut Juens Rechtsvertreter eine Ermächtigung zur Strafverfolgung fehle.

AUFGEDECKT: So übt Silvia Rass-Schell Rache an Jugendwohlfahrt Kritiker

Bernhard Haaser Luca Kinderschutzverein

Bernhard Haaser Luca Kinderschutzverein

Die Behörde schonungslos verspürt dieser Tage „Mr. Jugendwohlfahrt-Aufdecker“ – Bernhard Haaser – am eigenen Leib. Er habe seine jüngste Tochter gequält und vernachlässigt – so der Behörden-Vorwurf. Auslöser sei die anonyme Anzeige einer Ex-Freundin, die nebst einem drogenabhängigen Freund in einem Kinderhort arbeitet, wobei ihr diese Stelle schon einmal beinahe gekündigt worden wäre.

Polterpost: Fall Luca Hype

Mit einer Anklage der verantwortlichen Sozialarbeiterin im Fall Luca beginnt auch das Säbelrasseln der Kinderschützer. Nicht selten aber entwickeln derart komplexe Fälle ein Schlupfloch für selbsternannte Ex-Kind-Opfer, die per Verlinkung im Hype Geborgenheit finden.

So darf es nicht verwundern, wenn derartige Netzwerkkonstrukte im Fall Luca nicht zuletzt mit fragwürdigen Individuen glänzen – so zum Beispiel einem gewerbsmäßigen Betrüger aus Steyr, der per Hardcopy aus Österreichs größten Nachrichtenmagazin „NEWS“ in das Geschehen gehievt wird. Die Initiative einer gerichtsbekannten Cyberstalkerin und Netzwerkpartner im Fall Luca macht es möglich!

Für manch einen mögen diese Vorgänge undurchsichtig sein, wenn unsereins Unwissenheit plagt, und dadurch Hintergrundfakten verloren gehen. Gerade deshalb sollten gut organisierte Menschenrechtler auf diese Art und Weise diskreditiert werden, denn schließlich wirbt man im Verbund um eine arme Kinderseele.

Verständlich gar die Frage nach dem erneuten „Warum?“, vielleicht aus Ohnmacht, da niemand so recht weiß wo Lucas Vater bis zum Tod des Kindes Position bezog, und war es nur als väterlicher Rebell gegenüber den Fürsorgebehörden.

Jedenfalls wären Initiatoren und Sympathisanten der Luca Kinderschutzgilde gleichermaßen gut damit bedient, wenn Sie Vorsicht gegenüber jenen Trittbrettfahrern walten ließen, die im Schattendasein von Partnerschaftsbewegung und virtueller Linkrevolution für die eigene Sache werben, nämlich der illegalen Desavouierung transparenter Menschenrechtsbewegungen, die besorgten Eltern zur Seite stehen, gerade jenen Behörden gegenüber, die, wie jene Jugendwohlfahrt in Tirol, das eigentlich wahre Kindeswohl eines 17 Monate alten Säugling aus den Augen verloren haben.

Das sollte den Netzwerkpartnern um diesen Luca Hype eigentlich bewusst sein!

FALL YASEMIN: Gelinkte Spender wollen jetzt ihr Geld zurück!

Bayram und Yasemin Kobal | Foto: Köksal Baltaci / tt.comDer in Österreich „vielzitierte Fall Yasemin“ um das Obsorgedrama der heute 10-jährigen Yasemin Kobal aus Lienz in Österreich kommt nicht zur Ruhe. Schon bald könnte er nun ein Fall für den Staatsanwalt werden, wie eine Gruppe einstiger Unterstützer gegenüber dem Nachrichtenmagazin Xlarge bestätigen. Einer von Ihnen ist Gernot Wimmer (Name von der Redaktion geändert) aus Innsbruck, der gegenüber Xlarge erste Maßnahmen bestätigt „Wir wollen erst Rechtsberatung durch einen Anwalt in Anspruch nehmen und anschließend entscheiden, ob wir eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Innsbruck übermitteln“.

Wimmer wirft den Initiatoren um Mutter Franziska Kobal Informationsmangel vor, sieht das Auftreten der für Spendenaquise verantwortlichen Akteure um die in Lienz tätige Vizebürgermeisterin Elisabeth Blanik (SPÖ) gar als Vortäuschung falscher Tatsachen. So habe niemand im Rahmen der unzähligen Spendenaufrufe vor den Prozessrisken gewarnt.

Ende vergangenen Jahres wies das Familiengericht in Fatih Istanbul sämtliche Anträge der Mutter nach vierjähriger Prozessdauer auf Obsorgezuteilung ab. Zahlreiche Finanzies wie Gernot Wimmer orten darin eine richtungsweisende Entscheidung, die so nie kommuniziert worden wäre. Als Beleg für seinen Unmut legt der Vater von vier Kindern unzählige Screenshots aus dem Internet vor – und meint „Das ist schlichtweg Betrug!“.

Nicht das erste Mal gelangen dubiose Details im vielzitierten Fall Yasemin an die Öffentlichkeit. Für Patricia Goeller, die täglich mit betroffenen Eltern in Fremdpflege befindlicher Kinder arbeitet, eine skandalöse Never-Ending-Story „Da sind jetzt schon so viele Details bekanntgeworden, dass man nur noch den Kopf schütteln kann“.

Nach Informationen der Initiatoren wären bis heute mehrere Tausend Euro für Anwaltskosten von Franziska Kobal aufgelaufen. Selbst Flugtickets und Hotelrechnungen soll Kobal mit dem Kollektentopf – der laut Blanik von einem Finanzbuchhalter verwaltet wird – beglichen haben.

Nicht das erste Mal gelangt die Initiative um Franziska Kobal aufgrund betrügerischer Aktivitäten ins öffentliche Gerede. So soll ein zwischenzeitlich inhaftierter gewerbsmäßiger Betrüger – Xlarge hat ausführlich berichtet – als Anwalt der Initiatoren öffentlich aufgetreten sein, obwohl er über kein abgeschlossenes Universitätsstudium verfügt.

Die ganze Story im Nachrichtenmagazin XlargE!

Ausgabe Februar 2009

AUSTRIA CORRUPTI: Europarat rügt Korruption in Alpenrepublik

Die Horror Inspektion: v.l.n.r.: Markus Maaß, Siegmund Geiger, Werner HauserKeine netten Weihnachtsgrüße sendet die Staatengruppe gegen Korruption des Europarates (GRECO) Richtung Österreich. Demnach wären sowohl Polizei als auch Staatsanwaltschaft stark politisiert und somit der Korruption verfallen.

Schon im kleinen sei Österreich „noch immer im frühen Stadium des Kampfen gegen Korruption“, heißt es im Bericht. Wie dieses Ausmaß in der Praxis zu spüren ist, wird am Fall der bereits von XlargE mehrfach berichteten „Schikanen im Oberland“ deutlich.

Eine gegen ÖVP Politiker eingebrachte Anzeige bei der Polizeiinspektion Landeck, erreichte die Staatsanwaltschaft Innsbruck vorerst nicht. Erst, nachdem der Anzeiger bei den Strafermittlungsbehörden in der Landeshauptstadt selbst vorsprach, wurde ein Akt angelegt (16St314/08p). Demnach stünden mehrere Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaft Landeck, unter ihnen Hubert Grießer und Siegmund Geiger, im Verdacht des Missbrauchs der Amtsgewalt und anderer strafrechtlich relevanter Tatbestände.

„Politische Karriere Sprünge eben“, so ortet es ein Insider, der nicht zuletzt die Karriereschmiede der Bezirkshauptmannschaft Landeck im Auge hat. So habe man nicht zuletzt bei Ex-Landesrat Erwin Kohler die schwarze Karriereleiter aus der Asservatenkammer geholt, heißt es vom ÖVP Insider.

Offiziell hält man sich bei Landecks ÖVP bedeckt, weshalb Manuela Seeberger auf XlargE Anfrage keine Stellungnahme abgeben wollte.

Sündenregister im Detail:

Delikt Anzahl
Missbrauch der Amtsgewalt 288
Fahrlässige Verletzung der persönlichen Freiheit der Person oder des Hausrechts 4
Geschenkannahme durch Beamte 14
Bestechung 5
Verletzung des Amtsgeheimnisses 41
Falsche Beurkundung oder Beglaubigung im Amt 1
Quälen oder Vernachlässigen eines Gefangenen 4
Amtsanmaßung 1

Der ganze Bericht als PDF-Download!

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Siehe auch: DIE HORROR INSPEKTION: Schikanen im Oberland gehen weiter

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