„Weil Du mir gehörst“ – Film Drama beleuchtet Eltern-Kind-Entfremdung

Weil du mir gehörst

Wenig öffentliche Bekanntheit bergen Begrifflichkeiten wie PAS ( Parental Alienation Syndrome) oder Stockholm-Proxy Syndrom und bei aller Emanzipation der Frau und der „Genderwahn“ Dynamiken die Problematik der „Mütter Kränkung“ bei Trennungskinder. In Deutschland seien über 50.000 Trennungskinder von Umgangsabbruch betroffen. Während die Nachbarn über Gesetzesverschärfungen debattieren, krankt die Bewusstseinsbildung in Österreich nach wie vor in Kreisen der Familienrichter. Selten blicken Entscheidungsorgane und Fachleute hinter die Fassaden entfremdender Elternteile, vorzugsweise Mütter.

„Weil Du mir gehörst“ ist der Titel jenes ARD Spielfilm Dramas kommenden Mittwochabend, welches ein äußerst heikles Tabu-Thema entblättert. Die Waffe Kind und eine Mutter, die ihre eigene Beziehung zum Kindesvater nicht abschließen, aber massiv das eigene Kind dem Vater gegenüber entfremden kann. Der Kindesvater gerät schnell in die Rolle des Täters, denn jede seiner Handlungen lässt die Mutter zum äußersten treiben. Selbst die involvierten Gutachter spielen der Mutter zu, und der Kindesvater erwacht mit dem gängigen Stigmata als „Rundum-Täter“ in seinem realen Alptraum.

Im Fall erklärt die Rolle eines anderen Vaters im Dialog die Hoffnungslosigkeit, das Versagen der Kräfte und irgendwann, nach sechs Jahren hält das kein Vater mehr aus, wenn dem eigenen Leben die totale Zerrüttung droht, wenn nicht gleich eh schon ins Haus steht.

Als Betrachter könnte man glauben hier sei ein gutes Drehbuch mit einer Fülle hervorragender Schauspieler richtig in Szene gesetzt. Tatsächlich spielt sich dieses Drama tagtäglich an hiesigen Gerichten in ganz Österreich ab, wenn von der Mutter beauftragte Kinderärzte in abartiger Solidarität Falsches verbreiten, oder ein medizinisches Gutachten plötzlich den totalen Kollaps auslöst.

Stephan Pfeifhofer
Enthüllungsjournalist Stephan Pfeifhofer

Enthüllungsjournalist Stephan Pfeifhofer kennt die Gesichter hinter den Geschichten, die das Leben schreibt. Seit fast zwei Jahrzehnten begleitet der bodenständige Tiroler, selbst in Psychologie vom Fach, zahlreiche Fälle. Die Behörden argumentieren ihr Vorgehen mit der Problematik des Einzelfalls. Für den Aufdecker der Wirtschaftsindustrie „Jugendwohlfahrt“ bloße Schutzbehauptungen auf Kindesrücken. In einem Fall aus Wien negiert die Kinder- und Jugendhilfe selbst die Missstandsfeststellung der Volksanwaltschaft, die zurecht Mangelhaftigkeit der Behörde suggeriert, als man der Kindesmutter ohne näheres Hinschauen und Prüfen die Empfehlung zur Ausübung der alleinigen Obsorge aussprach. Während das Bezirksgericht Döbling anstandslos dieser Desaster Empfehlung folgte, hob das Landesgericht Wien die Entscheidung auf, und attestierte der Erstrichterin Sigrid Gomsi massive Verfahrensmängel. Seither sind drei Jahre vergangen, während dem Kindesvater neues Ungemach in Form haltloser Dokumentationen durch Ärzteschaft und Gutachter-Riege droht, wenn zu einer gutachterlichen Befundaufnahme lediglich die Mutter eingeladen wird, oder die behandelnde Kinderärztin einfach das von der Mutter gesagte dokumentiert. Da spielt es gar keine Rolle ob der Vater des Kindes tatsächlich zu Aggressivität neigt, oder je mit der Mutter verheiratet war, oder auch nicht. Das Manipulieren setzt die Kindesmutter bei Gericht fort. Dort genügt ein schwammiger Antrag auf Verfahrenshilfe und groteske Formulierungen ihrer Rechtsvertretung. Weder folgt die Mutter gerichtlichen Anordnung, wie beispielsweise den Besuch der Erziehungsberatung, noch wird eine gerichtlich getroffene Kontaktregelung seitens der Mutter eingehalten und praktiziert. Selbst Telefonate zwischen Tochter und Vater entpuppen sich als Nervenkrieg.

Naturgemäß verschanzen involvierte Behörden und Gerichte ihre Abneigung der kritischen Presse gegenüber hinter dem Deckmantel des Datenschutzes. Die grüne Justizministerin Alma Zadic ist dennoch in Kenntnis der Umtriebe, die das Bezirksgericht Döbling umgibt. Im Januar 2019 wies ihre Liste Pilz, sie wechselte schließlich zurück zu den Grünen, auf einen pikanten Fall ohne Grenzen hin. Thomas Claricini dokumentiert seit Jahren das Unheil an seiner Tochter und die Untätigkeit bei Gericht. Trotz mehrfacher Appelle das gesundheitliche Verkommen seiner Tochter zu prüfen, und die Kindesmutter in ihre Schranken zu weisen, herrscht Stillstand.

Pressekonferenz Liste Pilz zum Fall von Thomas Claricini

Die Pressekonferenz von vor einem Jahr diagnostiziert der Justiz eine noch größer klaffende Wunde als bisher angenommen. Wie die Doktorin der Jurisprudenz, Alma Zadic, dieser Herausforderung begegnen wird, beleuchtet das XlargE Magazin in einer neuen Serie zu Skandalwirtschaft und Missstandsduldung in der Justiz, der Kinder- und Jugendhilfe und den Praktiken im sozialen Wien als Aufdeckerserie zur kommenden Wien-Wahl.

Das ARD Drama „Weil Du mir gehörst“ ist unterdessen am kommenden Mittwoch, 12. Februar ab 20 Uhr 15 in der ARD zu sehen. Im Anschluss bittet der Sender zur Online Diskussion.

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