Wien Terror: So lebte Attentäter in Sozialstaat Saus & Braus

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Kujtim Fejzulai Bezirkshauptmannschaft Bruck-Mürzzuschlag Gabriele Budiman

Die Nachwehen aus dem Terroranschlag in Wien sind nicht enden wollend. Während – wie das XlargE Magazin jetzt erfuhr – steirische Behörden echte Österreicher denunzieren, trickst ein IS Fanatiker alle Behörden aus und richtet unschuldige Menschenleben. Bis heute offiziell ungeklärt: Wie konnte der 20-jährige an Munition und Sturmgewehr gelangen. Sein Waffenarsenal beheimatete außerdem eine Machete und Faustfeuerwaffe.

Die Trauer nach dem Terror Attentat auf das Herzen Europas ist groß. Vier Unschuldige mussten ihr Leben lassen, 22 Menschen verletzte Kujtim Fejzulai schwer. Ob alles das so hätte passieren dürfen, muss nun eine Kommission klären. Tatsache ist, Behörden richten ihr Augenmerk bevorzugt auf andere, aus ihrer Sicht unliebsame Bürger, die vielleicht mit Knopfloch Kamera Behörden Schikane dokumentieren und im Internet veröffentlichen könnten.

Dem XlargE Magazin liegt jedenfalls schwer belastendes Material einer Bezirksverwaltungsbehörde in der Steiermark vor. Die zuständige Bezirkshauptfrau dürfte ihre Position für einen Kleinkrieg missbraucht und dabei sogar das Gesetz der Amtsverschwiegenheit außer acht gelassen haben. Einem echten Österreicher, der weder über Migrationshintergrund noch ähnlichem verfügt, sagte sie in einem Telefonat mit einer Tierschutzstelle nach der Österreicher habe nie gearbeitet und beziehe Mindestsicherung. Letzteres dürfte jetzt ein Fall für die Gerichte werden, denn der Betroffene schaltete bereits seine Rechtsanwälte ein.

Im Fall eines Beamten vom Landeskriminalamt spornte man sogar via Interpol einem Phantom in Kanada nach, anstatt echte Terroristen vorzeitig das Handwerk zu legen. Ein lieb gewonnenes Gut österreichischer Behörden sind Journalisten. Der vielseitig bekannte Enthüllungsjournalist Stephan Pfeifhofer verspürte Behörden Schikane und Mauern am eigenen Leib: „Als ich vor 20 Jahren begann Missstände journalistisch undercover in der Jugendwohlfahrt aufzudecken, traute ich meinen Augen nicht. Bezirkshauptleute formulierte interne Emails und warnten vor mir. Die Furcht vor Enthüllungen war so groß, dass man begann strafrechtlich relevante Tatbestände zu erfinden, oder meinen höchst-persönlichen Lebensbereich anzugreifen“.

Besonderen Übereifer entwickelte Gabriele Budiman, einst Bezirkshauptfrau von Mürzzuschlag, im Zuge der steirischen Fusionen später Behördenleiterin von Bruck-Mürzzuschlag. So habe Gabriele Budiman 2009 gar ein geheimes Gutachten in Auftrag gegeben und stets versucht die journalistische Arbeit des Enthüllungsjournalisten zu unterbinden. Der Enthüllungsjournalist Stephan Pfeifhofer deckte umfassend auf wie Sozialarbeiterinnen Provisionen für die Fremdunterbringung von Kindern erhalten, die medizinische Versorgung von Heimkinder massiv zu wünschen übrig lässt. In vielen Fällen geriet ausgerechnet die Bezirkshauptmannschaft Bruck-Mürzzuschlag immer wieder mit Behörden Schikane in die Schlagzeilen.

Obwohl der Behörde die Missstände im Asylwerberheim Appelhof längst bekannt waren, unternahm Gabriele Budiman scheinbar wenig, um der Radikalisierung unter Asylwerbern entgegenzuwirken. Weder Verfassungsschutz noch Polizei wurden Herr der Lage. Die im Appelhof tätigen Putzkräfte waren die Furcht vor Übergriffen leid und zeigten sich über das Besitztum der Asylwerber erstaunt. IPhones gehörten da zur Standardausstattung.

Enthüllungsjournalist Stephan Pfeifhofer, er schleuste undercover im Appelhof eine Kollegin ein, wundert das alles nicht: „Das Problem liegt auf der Hand. Sowohl Behörden als auch der Polizei sind die potentiellen Attentäter sehr wohl bekannt. Unsere Recherchen erbrachten selbst beim Thema Waffenbeschaffung ein Bild des Erschauderns. Eine Panzerfaust bekommt man für unter 1000 Euro, ein AK47 Sturmgewehr erwirbt man als Schuss untaugliches Ausstellungsstück – ein jeder kann solche Waffen legal erwerben, ohne Waffenschein – und der Umbau dauert nicht einmal eine Stunde, und schon hat ein so fanatischer Wahnsinn nicht das erste mal begonnen. Wo man Munition und Waffen anstandslos bekommt? Ganz einfach in Ex-Jugoslawien. In Znaim hinter der tschechischen Grenze genau so. Da trifft man im Bordell den Waffenschieber mitsamt Preisliste. Alles kein Problem. Wir waren dort genauso undercover mit einem Dutzend Journalisten und zwei Dutzend versteckte Kameras. Und wer gerade keine Waffe braucht, bestellt ein Kind aus dem Katalog. Von Kopf bis Fuß darf man die gewünschten Merkmale aussuchen. Warum die Behörden das nicht interessiert? Ganz einfach, anstatt unser Material vielleicht einmal zu prüfen, jagen die lieber mich (Lach). Und wo lernt man schießen? Ganz legal in Tschechien, da wo sich viele Waffennarren die Hand geben. Wer noch unerfahren ist, kauft Waffen ganz offiziell bei Amazon. Dort bekommt man 0,5 Joule deklarierte SoftAir Waffen, und in Wirklichkeit verzeichnen diese Waffen eine viel größere Schlagkraft. Alles das sollte vielleicht einmal um Denksport anregen, denn Amazon dürfte solche Waffen gar nie verkaufen, aber auch hier nutzt man das Schlupfloch der Masse. Getreu dem Motto wer kontrolliert? Und selbst mit einer SoftAir Waffe kann man nicht unerheblichen Schaden anrichten“.

Während – wie aufgezeigt – Behörden vornehm echte Österreicher und Journalisten grundlos jagen, bezog Kujtim Fejzulai satte Euro 917 Monat für Monat aus dem Steuertopf. Die sozial geförderte Gemeindewohnung lieferte die SPÖ geführte Stadt Wien frei Haus.

Und wie trickst man Bewährungshilfe und Deradikalisierung aus, Herr Pfeifhofer?

„Das ist denkbar einfach, denn Bewährungshelfer aus dem Verein Neustart sind wie Kumpel. Hat da ein Straftäter keine Lust, sagt man Termine ab Und selbst die zeitlich begrenzten persönlichen Gespräche laufen mehr nach dem Muster Wirtshausstammtisch als in Form erforderlicher Bewährungshilfe ab. Wir haben mit vielen ehemaligen Straftätern gesprochen und das System Verein Neustart tief durchblickt. Dem Verein mangelt es nicht an Geld oder Ressourcen, vielmehr will man die angeordnete Bewährungshilfe schonend und mit null Auseinandersetzung abwickeln. Im Fall eines Fußfesselträgers war es sogar mehrfach möglich sich vom System abzumelden. Ein Anruf beim Bewährungshelfer genügte, und schon war der Häftling im elektronisch überwachten Hausarrest auf Shopping Tour durch Graz. Man stelle sich vor wie viele Sexualstraftäter mit Fußfessel unter uns weilen und das System narren. Alles das führt dazu, dass von der Justiz, über BVT abwärts die Behörden versagen. Nur wenn es um Menschenleben geht, ist Behördenversagen ein absolutes no-go. Ich kann mir also gut vorstellen wie der Attentäter den Verein Derad am Gängelband führte. Ich weiß von Haft Entlassenen aus der Karlau noch um einiges mehr. Da trinkt man mit Justizwache Beamten ein Bierchen und genießt die gesiebte Luft auf ihre Weise. Vielleicht fürchten gerade deshalb und ausgerechnet Behörden das was ich schonungslos aufdecke“.